Severin Kreisverkehr
Diese Anlage wurde 2004 zum Gedenken an den Patron der Pfarre St. Severin errichtet. Severin, ein Wandermönch aus vornehmem römischem Haus stammend, gewann als Organisator und Diplomat in Norikum zur Zeit, als sich die römische Herrschaft auflöste für die bedrohte Bevölkerung als Bußprediger, Berater und Fürsprecher vor den germanischen Anführern hohe Bedeutung. Er wirkte nach 450 im Donauraum, hielt sich auch in Tulln auf und starb 482.
Der Meilenstein ist eine Kopie des römischen Meilensteins von Nitzing an der Straße nach Königstetten, der 217/218 über Auftrag des Kaisers Macrinus gesetzt wurde. Er enthält den ausführlichen Kaisertitel und die Entfernungsangabe "Von St. Pölten 26 Meilen"
Text: tulln.at |
Foto: Mydza
Elliptische Ausführung, Südausfahrt von Tulln- von der Donaubrücke zum Riederberg.
Die Skulptur (hl. Severin) stammt vom Tullner Bildhauer Josef Weinbub.