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Sud Aviation SE 3130 „Alouette II”

 

 Hersteller: Aérospatiale

Frankreich

Stückzahl:16 im Einsatz von: 1958 und 1975

In Langenlebarn im Einsatz von: 12/58 bis 1969

 

Typenbeschreibung

 

 

TECHNISCHE DATEN

 

Besatzung:

1 Pilot + 4 Fluggäste

 

Abmessungen:

Hauptrotor Durchmesser: 10,20 m

Länge: 9,70 m

Höhe: 2,75 m

 

Gewichte:

Leergewicht: 880 kg             max. Startgewicht: 1.600 kg

 

Leistungen:

max. Geschwindigkeit: 177 km/h      Dienstgipfelhöhe: 4.000 m

Triebwerk:

Type: Artouste II B1                                                   

Leistung: 360 PS

 

Sonderausrüstung:

Krankentragen, Außenlasthaken

 

Bewaffnung:

keine

 

Anmerkungen:

keine

 

 

 

 

 

Kennzeichen

 identi-fication

Werknummer

 serial number

Baujahr

mfg.date

Kennz.

vor ÖBH

identification before

AAF

beim ÖBH

date

Austria Air Force

dd.mm.yyyy

Einheit

 squadron

Anmerkung

note

Kennz.  nach ÖBH

identification aft AAF

3D-XJ

1906

1964

-

xx.08.1964 - xx.05.1975

 

Luftfahrtmuseum LOXZ

TR-LVB

F-GCGM

3D-XK

1911

1964

-

xx.08.1964 - xx.05.1975

 

Flugunfall am 30.Okt.1997

TR-LVC

F-GCGN

3D-XL

1912

1964

-

xx.08.1964 - 19.08.1966

 

Flugunfall am 19.Aug.1966

 

3D-XM

1917

1964

-

xx.11.1964 - xx.xx.1973

 

 

F-BJAU(2)

3D-XN

1922

1964

-

xx.11.1964 - xx.xx.1973

 

außer Dienst gestellt

F-BVOT

3D-XO

1932

1964

-

xx.11.1964 - xx.xx.1973

 

 

F-BXAY, HB-XAQ

3D-XP

1934

1964

-

xx.11.1964 - xx.xx.1973

 

 

F-BUYH

3D-XR

1124

1958

-

xx.04.1958 - 09.08.1967

 

Flugunfall am 09.Aug.1967

 

3D-XS

1125

1958

-

xx.04.1958 - 01.10.1972

 

Flugunfall am 01.Okt.1972

 

3D-XT

1126

1958

-

xx.04.1958 - 25.10.1960

 

Flugunfall am 25.Okt.1960

 

3D-XU

1155

1958

F-WEIS

xx.07.1958 - xx.05.1975

 

TR Gabun

 

 

 

TR-LUZ

TR-LZQ

F-GFFG

HB-XXJ

3D-XV

1156

1958

-

xx.07.1958 - xx.04.1972

 

Flugunfall am 23.Apr.1972

 

3D-XW

1157

1958

-

xx.07.1958 - xx.05.1975

 

 

TR-LVA

F-GCGL

3D-XX

1376

1960

-

xx.05.1960 - xx.xx.1973

 

 

F-BJAD

3D-XY

1377

1960

F-WJDD

xx.05.1960 - 16.06.1970

 

Flugunfall am 18.Jun.1970

60-602

3D-XZ

1542

1961

-

xx.05.1961 - xx.05.1975

 

sold TR Gabun

 


registered
Heli-TV SA.

 


Crashed at Mergoscia
w/o 22.Jan.2004

TR-LUY

TR-LZR

 

F-GHCG

F-ODSJ

F-GHCG

 

HB-XRA

 

 

acc - Flugunfall, wfu - außer Dienst gestellt, w/o - durch Unfall ausgeschieden, scr - verschrottet, pr - ausgestellt, sold - verkauft, for spares - ausgeschlachtet

 

 

 

Kennzeichen

beim Bundesheer

nach dem Bundesheer

das letzte Foto

3D-XJ
cn 1906

Foto: Christian Hauser

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Foto: Mydza

3D-XK
cn 1911

Foto: Hellmut Sztatecsny

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3D-XL
cn 1912

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Foto: Bundesheer

Flugunfall am 19.08.1966

3D-XM
cn 1917

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3D-XN
cn 1922

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3D-XO
cn 1932

Foto: Hellmut Sztatecsny

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Foto: Roland Büsser

3D-XP
cn 1934

Foto: Hellmut Sztatecsny

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als F-BUYH

Foto: Patrick Mathieu

http://www.heli-union.net/hu/helico/alouette2/photo/1934_f-buyh_photo

3D-XR
cn 1124

Foto:

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Foto: Bundesheer

Flugunfall am 9.08.1967

3D-XS
cn 1125

Foto: Dr. Prigl/Archiv österr. Bundesheer

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Foto: Bundesheer

3D-XT
cn 1126

Foto: unbekannt

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3D-XU
cn 1155

Foto: Dr. Prigl/Archiv österr. Bundesheer

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Foto: Adrian Herzig

als HB-XXJ

3D-XV
cn 1156

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3D-XW
cn 1157

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Foto: Frederic Rolland

als F-GCGL

www.airservice.org

3D-XX
cn 1376

Foto: Dr. Prigl/Archiv österr. Bundesheer

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Foto: Patrick Mathieu 

als F-BJAD

3D-XY
cn 1377

Foto: luftstreitkraefte.at

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Foto: Bundesheer

Flugunfall am 18.Jun.1970

3D-XZ
cn 1542

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als HB-XRA

Foto: http://www.heliweb.ch

Foto: Igor Tona/Real Press © 2004

Crashed at Mergoscia.

http://www.swissheli.com/history/hb-xra.htm#

 

 

 

 

 

Rechenscheibe zur Ermittlung der max. Leistung (Pitchstellung)

 

 

 

 

 

3D-XL Flugunfall am 19.08.1966, 14:50

Durch aufwirbeln von Landetüchern, die in den Rotor gelangten, sackte die Maschine durch und schlug hart auf.

 

Die Maschine wurde ausgeschieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeiterzeitung vom 20.8.1966, Seite 2


 

 

 

 

 

 

 

3D-XR  Flugunfall am 09.08.1967. Bei der Landung, vermutlich durch starke Windböe, umgekippt. Der Pilot Ottfried Lamprecht und der Prüfer Johann Hummerlechner wurden leicht verletzt. Die Maschine wurde ausgeschieden.

 

 

Foto: Bundesheer

 

Arbeiterzeitung vom 10.8.1967, Seite 6


 

 

 

 

 

 

 

3D-XS  Flugunfall am 01.10.1972. Am Admonter Reichenstein wurde oberhalb des Hubschraubers ein Toter abgeseilt, während die Maschine  im Schwebezustand mit den vorderen Kufenteil abgestützt auf einer Felsplatte, wartete. Nachdem der Tote abgeseilt war, wurde das hinuntergeworfene Seil vom Rotor erfasst und der Hubschrauber stürzte ca. 150 m auf eine Geröllhalde ab. Dabei kam der Pilot Vzlt Ertl Franz und die Passagiere Hr. Zeiner und Hr. Mannes ums Leben. Die Maschine wurde ausgeschieden.

 

 

Foto: Bundesheer

Arbeiterzeitung vom 3. Oktober1972, Seite 5

Vzlt Ertl Franz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

3D-XT Flugunfall am 25.10.1960 in der Axamer Lizum.

 

Hptm Schlosser Otto übersah ein Seil einer Materialseilbahn und kam dabei ums Leben.

 

Für den 25. Oktober 1960 war ein Hubschrauberflug von BundesministerGraf und dem Innsbrucker Bürgermeister Dr. Lugger vorgesehen. Die beiden Politiker wollten aus der Luft die Vorbereitungen für die im Jahr 1964 geplanten Olympischen Winterspiele begutachten. Ein Verband, bestehend aus zwei Hubschraubern vom französischen Typ Alouette Al-II flog die vorgesehene Flugroute ab. Pilot des für den Ministerflug vorgesehenen Hubschraubers war Oberst Hauck, die zweite Maschine wurde vom Kommandanten der Hubschrauberschulstaffel Oberleutnant Schlosser gesteuert. Neben Oberleutnant Schlosser befanden sich noch Zugsführer Alois Kopatz und als Mechaniker Friedrich Eitermoser an Bord des Hubschraubers mit dem Kennzeichen 3D-XT.

 

Gegen 10 Uhr 15 näherten sich die beiden Hubschrauber der Birgitzer. Als Oberst Hauck, der mit seinem Hubschrauber vorausflog, überflog das Tragseil einer Materialseilbahn, die in einer Höhe von etwa acht Metern über dem Boden verlief. Bei der Annäherung an die Materialseilbahn übersah Oberleutnant Schlosser das Tragseil der Bahn und flog in dieses hinein.

Hptm Schlosser

 

Die Wucht des Zusammenstoßes war so groß, dass der Rotormast brach und der Hauptrotor vom Hubschrauber abgetrennt wurde. Die Kabine mit den drei Insassen fiel wie ein Stein zu Boden. Der Hubschrauber schlug auf einer sumpfigen Wiese auf, dieser Umstand dürfte den drei Insassen das Leben gerettet haben. Die drei Besatzungsmitglieder wurden beim Aufprall am Boden schwer verletzt.

 

Oberst Hauck und seine Begleiter, die den Hubschrauberabsturz gesehen hatten, landeten sofort neben den Verunglückten und leisteten Erste Hilfe. Nach einer Erstversorgung flog Oberst Hauck mit seinem Hubschrauber die Verletzten zum Innsbrucker Flugplatz. Am schwersten hatte sich der Pilot Oberleutnant Schlosser verletzt.

Er hatte sich eine so schwere Beinverletzung zugezogen, das ihm die Ärzte ein Bein amputieren mussten. Seine beiden

Arbeiterzeitung vom 26.10.1960, Seite 5

 

 Begleiter erlitten zwar auch schwere Verletzungen, überlebten aber das Unglück und wurden wieder völlig gesund. Zugsführer Alois Kopatz erlitt einen Wirbelbruch und

 zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Der Mechaniker Friedrich Eitermoser erlitt einen Unterarmbruch und ebenfalls eine Gehirnerschütterung.

 

Am Sonntag den 30. Oktober 1960 erlag Oberleutnant Schlosser seinen Verletzungen. Er war der erste Soldat der Luftstreitkräfte, der in der Zweiten Republik im Flugdienst tödlich verunglückt war.


 

 

 

 

 

 

 

3D-XV  Flugunfall am 23.04.1972 bei Knittelfeld. Bei einem Hochwassereinsatz und schlechter Sicht, übersah der Pilot OStv Lamprecht Ottfried eine Hochspannungsleitung und kam mit seinen beiden Passagiere Hptm Ivo Furiakovics und Feuerwehrhauptmann Karl Maislinger dabei ums Leben. Die Maschine wurde ausgeschieden.

 

Lamprecht Ottfried

 

Arbeiterzeitung vom 25.4.1972, Seite 5

.


 

 

 

 

 

 

 

 

3D-XY  Flugunfall am 18.06.1970. Die Maschine wurde ausgeschieden und verkauft. Neues Kennzeichen F-WJDD, 60-602

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Typenbeschreibung

 

Die Alouette II ist ein leichter 1-motoriger Beobachtungs- und Verbindungshubschrauber, der bis zu 4 Passagiere transportieren kann.

Bei dem französischen Luftfahrtunternehmen S.N.C.A.S.E. (Societe Nationale des Constructions Aeronoautiques Sud Est), das später in dem Konzern Aerospatiale aufging, begann Anfang 1954 ein Konstrukteurteam unter der Leitung des Chefingenieurs Ch. Marchetti mit den Entwicklungsarbeiten zum 1. Hubschrauber der Welt, der mit einem Turbinentriebwerk ausgerüstet wurde. Es entstand durch die Entzwicklung der SE 3130 Alouette II. Schon der Entwurf war so ausgelegt, dass dieser Drehflügler in erster Linie militärische Anforderungen erfüllte, da das französische Heer einen dringenden Bedarf an Verbindungs- und Beobachtungshubschraubern angemeldet hatte.

 

Die Konstrukteure hatten für den Turbinenhubschrauber ein offenes Rumpfgerüst, zusammengeschweißt aus Stahlrohren, gewählt. Die Antriebsturbine ist oben hinter dem Tank eingebaut, hat keinerlei Abdeckung und ist somit jeder Witterung ausgesetzt. Einen großen Vorteil hat diese freie Triebwerksanordnung allerdings: sie bietet für den Techniker die besten Wartungsmäglichkeiten, kann auch bei der Truppe selbst leicht gewartet werden, was wiederum die Einsatzbereitschaft erhöht.