STADT UND BEZIRK TULLN

5

November 2000

Die „Eule" wacht

 

 

GRENZSCHUTZ / Rund um die Uhr sorgen Techniker der 3. Staffel dafür, dass ein „Spezial Kiowa" illegale Grenzgänger aufstöbern kann.

LANGENLEBARN / Mit der Vorstellung der 3. Staffel beenden wir unsere Serie über das Fliegerregiment 1.

  14 ausgebildete Techni-ker kümmern sich in dieser Staffel um die Wartung von elf Hubschraubern des Typs Agusta Bell OH 58-B (kurz "Kiowa" genannt. Sämtliche Maschinen wurden dahingehend modifiziert, dass sie die für die Grenzüberwachung not-wendige Zusatzaus-rüstung aufnehmen können.

   So sind jeweils zwei Kiowa mit zwei Piloten und einem Techniker zum Stützpunkt

Es gibt sogar ein Symbol für das "Eulenteam".

 

Nord in Äpfelgschwendt abgestellt. Mittels "FLIR" (Forward Looking Infra Red) und Such-

scheinwerfer wird von Sonnenuntergang- bis -aufgang die Grenze überwacht.

   Alle 100 Flugstunden werden Maschinen zwischen Stützpunkt und Fliegerhorst ausgetauscht, kleinere Reparaturen und die 25-Stunden- Wartung erledigt der Techniker vor Ort.

   Für den Feinschliff in der dazu notwendigen Ausbildung sorgt man direkt in der Staffel. Telefonbuchdicke Skripten - voll mit technischen Zeichnun-gen und Bildern - wurden in mühevoller Kleinarbeit selbst hergestellt.

THOMAS PEISCHL

 

 

Ein Teil des Technikerteams der 3.Staffel des Fliegerregimentes 1 vor einem ihrer insgesamt 11 Hubschrauber des Typs "Kiowa".                                                              FOTO: THOMAS PEISCHL

 

 

KURIER  Montag, 3. Februar 1997  Seite 13

Mit Elektronik gegen gefälschte

Dokumente und Einbruchsbeute

Das Netz wird dichter. Im elektronischen Fahndungsnetz an der Staatsgrenze, das als Folge des Schengener Übereinkommens installiert wurde, bleiben immer mehr gestohlene Waren und gefälschte Dokumente hängen.

 

Brigadier Oskar Strohmeyer, Chef der Grenzgendarmerie, legt eine positive Zwischenbilanz. Allein in Niederösterreich konnte die Grenzgendarmerie im Vorjahr 1108 Aufgriffe verbuchen, was einer Steigerung von 75 % entspricht. Durch die neue Ausrüstung konnten 1444 gefälschte Dokumente erkannt werden. Über den Schengen Computer wurden 36.000 Kfz Anfragen abgewickelt. Bewährt hat sich auch das Passlesegerät, das nach wenigen Sekunden Auskunft gibt, ob der Passinhaber von einem Gericht gesucht wird.

 

2000 Grenzgendarmen sind im Einsatz, 1000 weitere sollen folgen. Von 22 geplanten Grenzüberwachungsposten sind 20 bereits fertig. Die letzten in Hohenau. und Drasenhofen stehen vor der Fertigstellung. Bestellt sind mobile Wärmebildkameras, mit denen Personen auch bei Nacht, Nebel und Schneesturm entdeckt werden. Auch 35 neue Geländefahrzeuge werden ausgeliefert. Für die Aufrüstung der Grenztruppe wurden insgesamt 1,5 Milliarden Schilling ausgegeben.

 

Einsatzvorbereitungen gibt es auch beim Bundesheer. Beim Fliegerregiment 1 in Langenlebarn wurde bei einem bewaffneten Hubschrauber vom Typ OH 58 „Kiowa" die Maschinenkanone gegen eine Wärmebildkamera ausgetauscht. Dazu kommt noch ein modernes Bodenradar. Diese Maschine soll in wenigen Monaten die „Bodentruppen" der Gendarmerie an der Nordgrenze beim Aufspüren von Grenzgängern unterstützen

 

Auch die internen Friktionen um den neu gegründeten Grenzdienst haben sich beruhigt. Gab es anfänglich schwere Differenzen zwischen überstellten Zollwachebeamten und altgedienten Gendarmen, so ist hier eine Beruhigung zu bemerken. Freundliche Signale kommen inzwischen auch von der früher sehr kritischen Grenzpolizei in Bayern: Seit Österreich die Ostgrenze verstärkt überwache, seien auch die illegalen Übertritte an der österreichisch­bayrischen Staatsgrenze zurückgegangen

 

 

 

 

Die Bordkanone wird gegen eine Wärmebildkamera ausgewechselt

 

 

 

Dieser Hubschrauber vom TypOH-58 soll die Grenzgendarmerie bei der Verbrecherjagt unterstützen

 

 

NoeWeb.at
  
Donnerstag, 02.05.2002   21:43                    
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Kiowa-Staffel Langenlebarn

Die 3. Staffel des Fliegerregiments 1 in Langenlebarn - jetzt auch mit wunderschönen Flugaufnahmen ...

Sehenswert ist die Vorstellung der Kiowa-Staffel mit einem Rückblick auf die Entstehung, mit den derzeitigen Aufgaben & Einsätze und dem Fluggerät.

Doch auch aktuelle Themen wie die Abfangjäger-Debatte und der österreichische Staatsvertrag werden angesprochen.

TIPP: Stöbern Sie auch im Foto-Album! Dort finden Sie jetzt weitere historische Luftbildaufnahmen von 1936, Fotos von der US Air Force von 1945 bis 1955 und natürlich Fotos der Nachteinsätze zur Grenzsicherung.

Link: Homepage Kiowa-Staffel Langenlebarn

 

 

 

 

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STADT TULLN

NÖN WOCHE 12/2001

3. Staffel inoffiziell im Web vertreten

LANGENLEBARN / Unter "mem-  bers.aon.at/fliegerstaffel/index.htm" ist im Internet seit kurzem die Homepage der  3. Staffel (Fliegerregiment 1) aus Langenlebarn zu finden.

   Aufwendig und äußerst liebevoll ge- staltet wurden die Seiten von Franz Mydza: "Ich muss aber betonen, dass das keine offizielle Homepage des Bundesheeres ist. Es handelt sich um eine Privatiniziative meiner Person."

   Unter der eingangs erwähnten Inter- netadresse findet man unter anderem alle Kommandanten, die Aufgaben und die Chronik der 3. Staffel. Ein Fotoalbum, Fanshop und Medienberichte vervollständigen das Angebot.

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STADT TULLN

NÖN WOCHE 50/2001

3. Staffel im Netz

LANGENLEBARN / Die inoffizielle Homepage der 3. Staffel des Fliegerregimentes 1 aus Langenlebarn ist seit kurzem unter einer neuen Adresse zu finden:

www.kiowastaffel.at.

   Dort findet man das ganze Aufgabenspektrum der 3. Staffel, inklusive Chronik. Außerdem gibt's ein Fotoalbum mit Bildern der Einheit mit ihren Hubschraubern OH58 "Kiowa".