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Lockheed C-130 „Hercules”

Hercules C Mk.1P

  

Hersteller: Lockheeed

Vereinigte Staaten von Amerika

 Stückzahl: 3

Im Einsatz seit: 1967/68 bei der RAF

Im Einsatz seit: 21.03.2003 bei ÖBH

 

 

 

Typenbeschreibung

 

 

TECHNISCHE DATEN

 

Besatzung:  Treibstoff:

2

1

1-2

1-2

Piloten

Bordtechniker

Lademeister

Flugbegleiter

Fassungsvermögen interne Tanks  26.328 Liter

Fassungsvermögen externe Tanks 10.265 Liter

Treibstoffkapazität gesamt 36.593 Liter

Abmessungen:

Spannweite: 40,41 m

Flügelfläche: 162,1

Länge: 29,79 m

Höhe: 11,66 m

Wendekreis am Boden: 52 m

 

Gewichte:

Leergewicht: 32.800 kg

Operationelles Leergewicht: 34.670 kg

max. Gewicht ohne Treibstoff: 54.040 kg

Startgewicht: 70.300 kg

Max. Startgewicht: 79.380 kg

Max. Abflugmasse: 70.307 kg

Max. Landegewicht:70.300 kg

Max. Nutzlast: 19.369 kg oder 92 Passagiere oder 64 Fallschirmspringer oder 74 Tragbahren + 2 Sanitäter

 

Triebwerk:

Type: 4 Rolls-Royce T56-A-15 Turbo-Prop.-Triebwerke

4 x 4.910 Wellen-PS gedrosselt auf 4 x 4.508 Wellen-PS

Treibstoffverbrauch: 454 - 575 kg / Triebwerk / Flugstunde

 

Propeller: 4 x Hamilton-Sunstrand 54H60-39 Vierblatt-Propeller; Hydromatic; Durchmesser: 4,11m; konstante Drehzahlen bei veränderbaren Anstellwinkeln

 

Betriebskosten: 9.400 Euro pro Flugstunde

 

Anmerkungen:

Das Transportflugzeug C-130K "Hercules" dient in erster Linie der Anschlussversorgung und zur Personalrotation (BH-Auslandsmissionen - Schwergewicht: Kosovo).

Fracht-/Transportkapazität

 

Personen / Passagiere:

Fallschirmspringer:

Verwundete auf Tragen:

Plattformen:

 

max. 90

64

74 u. 2 Sanitäter

5 Stk 463L (HCU6/HCU10) & 2270 kg auf der Heckladerampe

 

Leistungen:

 

Reichweite mit max. Nutzlast:  

3.800

km
Reichweite mit 11.250kg Nutzlast: ~ 6.000 km
Dienstgipfelhöhe:   10.670 m
Reichweite ohne Last: ~ 8.800 km
Max. Geschwindigkeit:   605 km/h
Reisegeschwindigkeit:   550 km/h
Max. Steigrate:   580 m/min

 

Sonderausrüstung:                                                                        

Medical Evacuation (MEDEVAC)-Modul. Seit 8. April 2010 können mit diesem Modul zwei Intensivpatienten oder neun Patienten ohne Intensivbetreuung in vibrationsgeschützter und lärmgeschützter Umgebung transportiert werden. Zur Betreuung der Patienten sind maximal fünf Ärzte und Sanitäter an Bord. Das Modul verfügt unter anderem über eine eigene Stromversorgung, die die medizinischen Systeme für mindestens sieben Stunden autonom in Betrieb halten kann. Das System ist weltweit einzigartig; mehrere ausländische Luftwaffen haben bereits ihr Interesse an der Beschaffung einer derartigen Einrichtung bekundet. Die Kosten der Anschaffung betrug 1,2 Millionen Euro.

 

Bewaffnung: keine

 

Siehe auch http://www.bmlv.gv.at/cms/artikel.php?ID=5061

 

 

Kennzeichen

 identification

Werknummer

 serial number

Baujahr

mfg.date

Kennz.

vor ÖBH

identification before

AAF

beim ÖBH

date

Austria Air Force

dd.mm.yyyy

Einheit

 squadron

Anmerkung

note

Kennz.  nach ÖBH

identification aft AAF

8T-CA 382-4198 1967

RAF: XV 181

 Ex 65-13026

(25.5.1967)

20.03.2003 -

Lufttransport-staffel/FlR3 Betankungssonde abgebaut um die periodische Wartung und ca. 500 kg einzu-sparen

 

8T-CB 382-4256 1968

RAF: XV 291

Ex 66-13534

18.02.2004 -

Lufttransport-staffel/FlR3  

 

8T-CC 382-4259 1968

RAF: XV 292

Ex 66-13535

26.08.2003 -

Lufttransport-staffel/FlR3  

 

8X-CZ

382-4261

1967

RAF: XV295

ab 8. März 1968

bis 29. Oktober 2013

10. Dezember 2015

 

Ersatzteilspender

 

acc - Flugunfall, wfu - außer Dienst gestellt, w/o - durch Unfall ausgeschieden, scr - verschrottet, pr - ausgestellt, sold - verkauft, for spares - ausgeschlachtet

 

Register: http://www.ukserials.com/results.php?serial=XV

 

4198

4256

4257

4261

XV181

XV291

XV292

XV295

Hercules C1

Hercules C1

Hercules C1

Hercules C1

Ex 65-13026, d/d 25/05/1967, d/d 20/03/2003 to Austrian AF as 8T-CA

Ex 66-13534, d/d 18/02/2004 to Austrian AF as 8T-CB

Ex 66-13535, d/d 26/08/2003 to Austrian AF as 8T-CC

Ex 66-13538, d/d 08/03/1968 to Linz/Austria for spares use 10/12/2015

 

Kennzeichen

beim Bundesheer

nach dem Bundesheer

das letzte Foto

8T-CA
cn 382-4198

Foto: Mydza

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8T-CB

cn 382-4256

 

Foto: Michael Priesch

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8T-CC

cn 382-4259

 

Foto: Christian Waser

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Foto: LuAufklSta/Gorup/Schreihofer/Bundesheer

Betankungssonde mit Kraftstoffleitung

 

 

Foto: LuAufklSta/Gorup/Schreihofer/Bundesheer

Betankungssonde

 

Foto: Mydza

Cockpit der 8T-CB

 

 

Non-Intensive Care Station

Intensive Care Station

Foto: Air Ambulance Technology/Ranshofen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Typenbeschreibung

 

Der Prototyp YC-130 hob in 1953 zu seinem Jungfernflug ab. Noch mitte der 50er Jahre wurde der erste C-130 A Transporter an die US Airforce ausgeliefert. Laut Lockheed-Martin wurden seither 2.253 C-130 ausgeliefert. Anfang 2002 waren davon noch etwa 1.600 Maschinen bei ca. 60 Ländern im Einsatz.

 

Die Maschinen werden in erster Linie als Allzwecktransporter eingesetzt. Es sind bereits 70 verschiedene Versionen entwickelt worden !!

Die Modelle der Basisreihe sind taktische Transportflugzeuge. Ende der 50er Jahre wurde die C-130 A bei der US Airforce eingeführt. Die Variante C-130 K wird beim Bundesheer Österreichs genutzt. Sie basiert auf der C-130 H von der über 1.000 Maschinen hergestellt wurden.

Erst 1997 begann die Produktion der C-130 J. Die J-Variante besitzt eine verbesserte Zelle, hat neue Triebwerke und 6-Blatt-Propeller für eine höhere Leistung, modernste Avionik, Head-Up Displays, niedrigere Betriebskosten und benötigt weniger Besatzung und Wartungspersonal.

 

Die C-130 J ist die neue Standardvariante für den Lufttransport. Außerdem ist sie die Basis für die neue Generation von Spezialvarianten zur Luftbetankung >> und zur elektronischen Kriegsführung. Erst im März 2003 bestellte die US Air Force 60 neue Flugzeuge.

 

Vorteil der Hercules:

Sie kann sehr lange, sehr tief und sehr langsam fliegen; außerdem kommt sie ohne befestigte Landebahnen aus.

 

Verwendung allgemein:

Man benutzt C-130 zur Unterstützung und zum Absetzen von Spezialeinheiten, zur Feuerunterstützung, Luftbetankung, Brandbekämpfung, zur elektronischen und psychologischen Kriegsführung, für Such- und Rettungseinsätze (SAR), für Überwachungsaufgaben, zur Bergung von Satelliten und auch als Hurrikane-Flieger.

 

Das Transportflugzeug C-130 K "Hercules" dient in Europa in erster Linie der Anschlussversorgung und zur Personalrotation (Auslandsmissionen mit Schwerpunkt: Kosovo).

 

Spezialversionen der Hercules C-130: (nur die wichtigsten Typen)

 

MC-130 dient der Unterstützung von US Spezialeinheiten. Mit ihr werden die Kommandotruppen abgesetzt. Dafür sind sie mit einem Gelände-Folge-Radar und zusätzlichen Defensivsystemen (Radarwarngeräte, Täuschkörper usw.) ausgestattet. Die MC-130 Varianten besitzen ein System zur Abwehr von hitzesuchenden und radargesteuerten Raketen.

 

AC-130 sind bewaffnet mit einem 105 mm Geschütz, einer 40 mm Maschinenkanone, sowie je zwei 25 und 7,62 mm Gatlings.

 

HC-130 ist für Such- und Rettungsaufgaben optimiert. Die HC-130 P wird auch als leichtes Tankflugzeug verwendet. Der Typ kann langsam genug fliegen, um auch Helikopter auftanken zu können. Diese Fähigkeit macht sie für US Spezialeinheiten besonders wertvoll.

 

EC-130 dient der elektronischen Kriegsführung. Die EC-130 E Commando Solo der 193. Special Operations Wing der Pennsylvania Air National Guard wurden in Afghanistan 2002 zur psychologischen Kriegsführung eingesetzt. Sie strahlten ein Radioprogramm aus. Neben Musik wurden auch Aufforderungen gesendet, sich gegen die Taliban zu erheben. Der Bevölkerung wurde geraten, sich fern von Taliban-Einrichtungen zu halten.

 

EC-130H dient speziell der Störung des feindlichen Funkverkehrs.

 

EC-130 V Frühwarnsystem ist eine Variante der EC-130. Diese Maschine hat ein diskusförmiges Radom auf dem Rumpf - ähnlich der AWACS - und kann weite Gebiete überwachen.

 

KC-130 sind umgerüstete Tankflugzeuge.

 

DC-130 wurde zum Abwurf und der Steuerung von Drohnen weiterentwickelt. Am Bug ist ein Leitsystem installiert.

 

LC-130 dient der Unterstützung arktischer Operationen. Sie versorgt dort beispielsweise die Radarstationen und wissenschaftlichen Expeditionen. Dazu sind Kufen unter dem Rumpf angbracht. Sie kann aber auch in allen Klimazonen operieren - also auch in den Tropen und in Wüstengebieten.

 

WC-130 ist für den Wetterdienst vorgesehen. Sie ist am Radom des Wetterradars im Bug zu erkennen.

 

Die Hercules im Einsatz: (Beispiele)

Sie wird von der US Luftwaffe bereits seit dem Vietnam-Krieg eingesetzt. Damals sogar als Bomber ! Hercules Transporter warfen Spezialbomben ab, um so in den Regenwald Hubschrauberlandeplätze zu sprengen. Seither ist sie weltweit an fast jedem Krisenherd anzutreffen.

 

Während der Operation “Desert Storm” im Irak flogen C-130 über 500 Einsätze pro Tag und brachten die Truppen tief in das Landesinnere hinein.

 

Bilder israelischer Hercules gingen 1976 um die Welt, als sie die erfolgreiche Geiselbefreiung in Entebbe ermöglichten. Für Geiselbefreiungen wurde eine C-130 sogar mit Startraketen entwickelt, die auf Fußballplätzen landen und starten kann. Ob sie je zum Einsatz kam. ist hier nicht bekannt.

 

Weitere Infos: http://www.airpower.at/flugzeuge/herkules/index.html