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 Northrop F5-E“Tiger”

 

 Hersteller: Northrop

http://www.northropgrumman.com/

Amerika

Stückzahl: 12

Erster Überstellungsflug von vier Maschinen nach Graz-Thalerhof am 07.07.2005

Im Einsatz seit: (1974, 1983, 1984 in der Schweiz, vom 09.07.2005 bis 30.06.2008 als Übergangslösung in Österreich)

FlyOut der F5-E "Tiger am 30.Juni 2008

 

Typenbeschreibung

 

 

TECHNISCHE DATEN

 

Besatzung:

1 Pilot

 

Abmessungen:

Spannweite:  8,13m

Länge: 14,68m

Höhe: 4,06m

 

Gewichte:

Leergewicht: 4.392kg

max. Startgewicht: 11,900kg

 

Leistungen:

max. Geschwindigkeit: Mach 1,64

Dienstgipfelhöhe: 16.000m

max. Reichweite: 660km

Triebwerk:

Type: 2 General Electric J85-GE-21A

Leistung: 2.268kp mit Nachbrenner

 

Sonderausrüstung:

Chaff und Flare

 

Bewaffnung:

2 Kanonen 20 mm, Luft-Luft-Lenkwaffen vom Typ "Sidewinder"

 

Anmerkung:

Leihe der schweizer Luftwaffe (leasing) bis 30. August 2008 (4 Jahre).

 

 

 

 

 

Kennzeichen

 identi-fication

Werknummer

 serial number

Baujahr

mfg.date

Kennz.

vor ÖBH

identification before

AAF

beim ÖBH

date

Austria Air Force

dd.mm.yyyy

Einheit

 squadron

Anmerkung

note

Kennz.  nach ÖBH

identification aft AAF

J-3004 76-1529 1978 L1004

xx.09.2004 - 30.06.2008

2.Sta/ÜbwGeschw    
J-3005 76-1530 1978 L1005

(07)09.07.2004 - 30.06.2008

2.Sta/ÜbwGeschw    
J-3014 76-1539 1978 L1014

xx.xx.2005 - 24.07.2008

2.Sta/ÜbwGeschw    
J-3030 76-1555 1980 L1030

(07)09.07.2004 - 30.06.2008

2.Sta/ÜbwGeschw    
J-3033 76-1558 1980 L1033

(07)09.07.2004 - 30.06.2008

2.Sta/ÜbwGeschw    
J-3036 76-1561 1980 L1036

xx.xx.2005 - 22.07.2008

2.Sta/ÜbwGeschw    
J-3038 76-1563 1980 L1038

xx.12.2004 - 22.07.2008

2.Sta/ÜbwGeschw    
J-3041 76-1566 1980 L1041

xx.02.2005 - 24.07.2008

2.Sta/ÜbwGeschw    
J-3052 76-1577 1980 L1052

xx.12.2004 - 30.06.2008

2.Sta/ÜbwGeschw

Flugunfall am 18.07.2007

Bauchlandung

 
J-3056 76-1581 1980 L1056

xx.xx.2005 - 30.06.2008

2.Sta/ÜbwGeschw    
J-3057 76-1582 1980 L1057

xx.02.2005 - 24.07.2008

2.Sta/ÜbwGeschw    
J-3065 76-1590 1981 L1065

(07)09.07.2004 - 30.06.2008

2.Sta/ÜbwGeschw    

acc - Flugunfall, wfu - außer Dienst gestellt, w/o - durch Unfall ausgeschieden, scr - verschrottet, pr - ausgestellt, sold - verkauft, for spares - ausgeschlachtet

 

(07)09.07.2004 - 30.06.2008. Der in Klammer geschriebene Tag ist der Ankunftstag. Die Übernahme durch Österreich erfolgt am 09.07.2004.

 

Registrierung: http://home.att.net/~jbaugher/1976.html

76-1526/1591 Northrop F-5E Tiger II
                       c/n L.1001/1066.  To Switzerland as J-3001/3066

                  1529 is reported to be leased to Austrian AF

                  1530 leased to Austrian AF, but still serialled J-3005
                  1555 leased to Austrian AF but still serialed J-3030
                  1558 leased to Austrain AF but still serialled J-3033
                  1563 (c/n L.1038) to be leased to Austrian AF
                  1577 to be leased to Austrian AF
                  1582 to be leased to AustrianAF

                  1590 leased to Austrian AF but still serialled J-3065

 

 

 

Kennzeichen

beim Bundesheer

nach dem Bundesheer

das letzte Foto

J-3004
cn 76-1529

Foto:  Michael Priesch

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J-3005
cn 76-1530

Foto: Christian Waser

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J-3014
cn 76-1539

Foto: Michael Priesch

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J-3030
cn 76-1555

Foto: Christian Waser

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J-3033
cn 76-1558

Foto: Chris Lofting

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J-3036
cn 76-1561

Foto: Michael Priesch

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J-3038
cn 76-1563

Foto: Dietmar Schreiber "Yakfreak"

www.vap-group.at

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J-3041
cn 76-1566

Foto: Christian Waser

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J-3052
cn 76-1577

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J-3056
cn 76-1581

Foto: Walter Hager

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J-3057
cn 76-1582

Foto: Christian Waser

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J-3065
cn 76-1590

Foto: Michael Priesch

   

 

 

 

 

 

 

Foto: Jerome Zbinden

 

 
 
 
 
 
 

 

J-3052 Flugunfall am 18. Juni 2007 um 11:22.

F5-Zwischenfall glimpflich verlaufen

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Steiermark

 

Graz, Fliegerhorst Nittner, 18. Juni 2007  - Heute, Montag, um 11:22 Uhr kam es am Fliegerhorst Nittner in Graz-Thalerhof zu einer Landung eines F5-Abfangjägers ohne ausgefahrenem Fahrwerk. Dabei wurde niemand verletzt. Zum Zeitpunkt des Vorfalles war die Maschine unbewaffnet und hatte keinen Zusatztank bei sich.

 

Die Maschine kehrte von einem Funktionstestflug zurück, als der Jet aus noch ungeklärter Ursache auf der Rollbahn ohne Fahrwerk landete. Nach einer ersten Beurteilung durch Fachleute hält sich auch der materielle Schaden in Grenzen. Der Pilot, ein 39-jähriger Offizier, war bei diesem Manöver völlig unverletzt geblieben. Eine Flugunfallkommission wurde eingesetzt, die den Vorfall gemeinsam mit Spezialisten aus der Schweiz nach Hergang und Ursache untersucht.

 

Im Österreichischen Bundesheer ist die Fertigkeit zur Bewältigung derartiger Ausnahmesituationen Teil des Pilotentrainings. Auch die Maschinen sind so robust ausgelegt, dass sie einen Landevorgang ohne Fahrwerk weitgehend heil überstehen können. Das Bundesheer verfügt über 12 Maschinen dieses Typs welche von der Schweiz geleast wurden.

 

 

20.06.2007. Pilot hat Bauchlandung mit F5-Jet gut überstanden

ST. FLORIAN. "Körperlich gut und ohne Kratzer." So hat Major Gerhard Huber (39) aus St. Florian/Linz die Bauchlandung mit dem F5-E-Jet auf dem Flugfeld Graz-Thalerhof überstanden. Das sagte der Jet-Pilot gestern den OÖN. Dennoch darf er einige Tage nicht mit dem Abfangjäger aufsteigen.

 

 

Foto: Bundesheer

 

"Die technische Voruntersuchung hat ergeben, dass die Maschine zu reparieren sein wird", sagt Oberst Ferdinand Wurzer, Chef der Flugunfallkommission. Wie berichtet, hatten sich am Montag bei der Landung der F5-E "Tiger" des 2. Überwachungsgeschwaders die Landeklappen nicht mehr ausfahren lassen. Der Pilot, Major Gerhard Huber, zugleich stv. Staffelkommandant, hatte daraufhin eine laut Experten "perfekte Bauchlandung" hingelegt. "Er hat sicherlich auch großes Glück gehabt, dass ihm nichts passiert ist", fügt Wurzer hinzu.

 

"Ich hatte keinen direkten Einblick, da ich in der Luftraumüberwachungs-Bereitschaft war. Über die Ursache weiß ich auch noch nichts genaues", sagt Hauptmann Georg Unzeitig, Hubers Staffelkamerad und ebenfalls aus Oberösterreich (Kirchschlag) den OÖN. Mit Huber habe er noch nicht sprechen können, da der sofort ins Militärspital gebracht worden sei.

 

Sein wenig später erfolgter eigener Flug mit der F5-E sei ganz normal verlaufen. "Aber man schaut sich in so einem Fall sicher den Notcheck noch genauer an", sagt er. Ungutes Gefühl habe er dennoch keines gehabt: "Man sieht die Aufgabe vor sich. Ungute Gefühle lasse ich am Boden zurück."

 

Unzeitig ist, so wie Huber, seit 2005 in Graz-Thalerhof bei den F5-E stationiert. Vorher waren beide bei der bekannten 3. Staffel ("Tiger") der Saab 105 OE in Hörsching, Huber übrigens als Kommandant. Der Major wird jetzt psychologisch betreut, konnte aber die Nacht nach seinem Unfall zu Hause bei seiner Frau und den beiden Söhnen verbringen.

 

 

 

Presseaussendung vom 26. Juni 2008

FlyOut der F5-E "Tiger" =

****

Wien (BMLV) - Am 30.Juni 2008 findet im Rahmen eines militärischen Festaktes die Verabschiedung und symbolische Rückgabe der Schweizer F-5E "Tiger" II am Fliegerhorst Nittner in Graz-Thalerhof statt. Bei der Veranstaltung werden Verteidigungsminister Norbert Darabos und sein Schweizer Amtskollege, Bundesrat Samuel Schmid, sowie weitere hochrangige politische und militärische Repräsentanten anwesend sein.

Die F-5E "Tiger" II ist ein Überschall-Abfangjäger der 2. Generation. Der Erstflug des einsitzigen Kampfflugzeuges erfolgte 1959, insgesamt wurden von dem zweistrahligen Jet seither mehr als 2.600 Exemplare gebaut. In Österreich waren seit Juli 2004 zwölf Flugzeuge eingesetzt, die von der Schweiz geleast wurden. Die Schweizer Variante wurde ab der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre in Dienst gestellt.

Nach Rückgabe der F-5E "Tiger" II werden die Eurofighter in Zusammenwirkung mit allen anderen entsprechenden Systemen die Luftraumüberwachung in Österreich übernehmen.

Ort: Graz-Thalerhof Fliegerhorst Nittner/Hangar 6
Zeit: Montag 30. Juni 2008, 1030
Inhalt: Static Display mit F5-E und Eurofighter
Militärischer Festakt
Abflug F5-E unter Begleitung von zwei Eurofighter

Akkreditierung:
Militärkommando Steiermark
Mobil: +43(0)664 622 3305
E-Mail: presse.steiermark@bmlv.g

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Landesverteidigung

Mag. Answer Lang
Pressesprecher des Verteidigungsministers
Tel: 050201-1020140
answer.lang@bmlv.gv.at
oder
Presseabteilung
Tel: 050201-1025600
presse@bmlv.gv.at
http://www.bundesheer.at

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Typenbeschreibung

 

Die Northrop F-5 Freedom Fighter (das neuere Modell E firmiert unter dem Namen Tiger II) ist ein ab 1962 von Northrop in den Vereinigten Staaten entwickeltes und gebautes Jagdflugzeug.

 

Ursprünglich lief dieses Flugzeug bei Northrop unter der Bezeichnung NF-156F als günstiger, wartungsarmer Jäger. Der Erstflug fand am 30. Juli 1959 statt. Für solche Modelle war zur damaligen Zeit jedoch kein Markt vorhanden. Die US Army signalisierte zwar Interesse, diesen Typ zur Bodenunterstützung einzusetzen, aber die US Air Force wollte weder die Army Jäger fliegen lassen, noch die Jäger für die Army fliegen. So fiel die F-5 der Bürokratie und den Rivalitäten zwischen den Teilstreitkräften zum Opfer.

 

Präsident Kennedy hatte ein Militärhilfe-Programm für die weniger entwickelten Alliierten ins Leben gerufen. Weil sie so günstig zu beschaffen und zu unterhalten war, wurde die NF-156 wieder ausgegraben und für den Export produziert. Zu den ersten Nationen, die diese neuen Jäger erhielten, gehörte Süd-Vietnam. Dort stellte die F-5A ihre Effektivität gegen kommunistische Truppen unter Beweis (mit USAF-Markierungen im sog. "Skoshi-Tiger"-Projekt). Während der Kämpfe in Vietnam erhielt der Freedom Fighter dann auch seinen Spitznamen Tiger. Nachdem im Kriegsverlauf der Flugplatz Bien Hoa von den Kommunisten überrannt wurde, fanden sich die süd-vietnamesischen Piloten in der Lage wieder, von "eigenen" F-5A angegriffen zu werden.

 

Bemängelt wurden an der F-5A unter anderem die Reichweite (bewaffnet lag ihr Einsatzradius unter 1.000 Kilometern) und die schwachen Flugleistungen (Maximalgeschwindigkeit unter 1.500 km/h, vergleichbar schlechte Steigrate von unter 900 Meter pro Minute). Dadurch jedoch war die F-5A relativ sparsam im Verbrauch und damit günstig zu unterhalten.

 

Sie war bewaffnet mit zwei Bordkanonen (20 mm), einem Centerlinepylon und 4 Flügelpylonen, die ein Gesamtbombengewicht von knapp 2.000 kg tragen konnten. Im Notfall konnte die F-5A abwerfbare Tanks an den Flügelspitzen mitführen.

Die F-5B ist die 2-sitzige Version der F-5A, ohne Bordkanonen und Radar, ansonsten voll kampftauglich. Die Länge wurde auf 14,12 m und die Höchstgewicht auf 9.124 kg reduziert.

Mit größeren Tanks und neuen Triebwerken wurde die F-5 unter dem neuen Namen F-5E Tiger II zum Ersatz aller vorhergehenden Modelle. Auf Basis dieses Designs wurden viele Varianten entwickelt, darunter auch das zweisitzige Schulflugzeug F-5F und Aufklärungs-Versionen. Obwohl ihr in ihrem Herkunftsland der Erfolg versagt war (die USAF setzte nur 112 F-5E und F v.a. zur Luftkampf- sowie Taktikschulung und Tarnschemataerprobung ein, die US-Marine einige wenige im Top-Gun-Programm), wurde die F-5E in viele Länder (z. B. Äthiopien, Brasilien, Chile, Griechenland, Indonesien, Iran, Jordanien, Kanada, Marokko, Norwegen, Philippinen, Saudi Arabien, Südkorea, Schweiz, Taiwan, Thailand, Tunesien, Türkei) verkauft und wurde so zum Hauptstandbein vieler Luftstreitkräfte. Sie ist in einigen Ländern immer noch im Einsatz.

 

Unter anderem wird die Schweiz ihre rund 60 F-5E/F bis mindestens 2010 einsetzen. Neben der Luftraumüberwachung wird die Maschine durch die schweizerische Kunstflugstaffel Patrouille Suisse eingesetzt. Ab dem Jahr 2004 wurden 12 der schweizerischen F-5E an Österreich vermietet, wo sie als "Übergangslösung" bis zum Eintreffen der Eurofighter Typhoon die Luftraumüberwachung übernehmen. Die Schweizer Luftwaffe hat der US Navy 32 F-5E verkauft.

 

Die F-5 wurde später von der US Navy als Trainingsflugzeug für den Kampf gegen Opposing Forces verwendet (Top Gun), da ihre Leistungsdaten mit denen der sowjetischen MiG-21 vergleichbar waren. Da eine Flugstunde dieser Jets sehr günstig ist, sind sie bis heute im Einsatz. Diese Maschinen werden von speziell in sowjetischer Kampfdoktrin ausgebildeten Piloten geflogen und spielen in simulierten Kämpfen die "bösen Jungs". In dieser Rolle kam die F-5 Tiger auch zu Kino-Ehren: Im Film Top Gun gaben die Jets in den Luftkampf-Szenen die fiktive sowjetische MiG-28.

 

Die Northrop T-38 Talon - eine separat Variante der F-5 - ist ein vom US-amerikanischen Hersteller Northrop Corporation gebauter Überschall-Jet-Trainer für Militärpiloten. Sie war der erste Überschalltrainer der Welt und ist noch immer im Dienst. Das äussere Erscheinungbild ist identisch mit der F-5.

 

Lizenzbau in Spanien:

Die F-5, ein leichtes Kampf- und Trainingsflugzeug, wurde (u.a) in Spanien in den 60er Jahren in Lizenz von Northrop gebaut.

Ab 1970 wurden von der CASA insgesamt 70 F-5 für die spanische Luftwaffe unter Lizenz von Northrop gefertigt. Im Lauf der Jahre wurden bei diesen Maschinen verschiedene Modernisierungsprogramme durchgeführt.

Sie beinhalteten unter anderem neu zertifizierte und strukturell weiter entwickelte Flügel und die Umwandlung von einsitzigen F-5A in zweisitzige F-5B. Ziel des Programms war, die größtmögliche Zahl von Doppelsitzern als Trainer verwenden zu können.

Das Werk Getafe ist das technische Wartungszentrum für die F-5A/B-Maschinen der spanischen Luftwaffe. Neben den erwähnten Maßnahmen erfolgt hier auch die Fertigung und Umgestaltung von Strukturteilen für die Freedom Fighter. Beispiele dafür sind: Rahmen, Landeklappen, Anströmkanten, Querruder oder die innere Beschichtung der Lufteinlässe.

 

Verwendung in der Schweiz:

Die Bewährung dieser Tiger-Flugzeuge, besonders hinsichtlich Miliztauglichkeit, führte zu einer Zusatzbeschaffung . Im Jahre 1981 entschied das Parlament eine Flottenvergrösserung um 38 Maschinen, davon wiederum 6 Doppelsitzer vom Typ F-5 F. Erneut erfolgte die Endmontage in der Schweiz. Der Abschluss dieser Beschaffung war 1984.

Während die Doppelsitzertypen primär der Umschulung und Durchführung von Kontrollflügen dienen, werden die Einsitzer F-5 E in den Berufs- wie in den Milizstaffeln vorwiegend für Luftkampfaufgaben eingesetzt. Damit bleibt ihre Bewaffnung auf Kanonen und Infrarot-Lenkwaffen beschränkt.

 

Österreich:

Als Übergangslösung von der Schweizer Luftwaffe für 4 Jahre angemietet bis der Eurofighter kommt und fliegen unter der alten schweizer Kennung mit österr. Hoheitsabzeichen. Die ersten vier Maschinen kamen am 07.07.2004 ohne Wissen der Medien nach Österreich. Die Übergabe fand offiziell am 09.07.2004  statt.