
Ein Raucher schlägt zurück!
In den Medien geht es zu, wie bei der
Christenverfolgung
Immer wieder hört man in den Medien und von bekannten
Persönlichkeiten, wie schädlich das Rauchen ist. Sicherlich fördert
das Rauchen nicht die Gesundheit. Dieses weiß keiner besser als ein
Raucher selbst. Auch von den Unmengen Feinstaub
wird geredet, der beim Rauchen produziert wird und für den
Passivraucher enorm gesundheitsgefährlich ist, was natürlich ein
totaler Quatsch ist. Wie man längst weiß, sind die großen
Feinstaubproduzenten die Industrie und der Autoverkehr. Die Lebenserwartung
in den letzten dreihundert Jahren ist sicher nicht gestiegen, weil
einige das Rauchen aufgegeben haben. Geraucht wurde schon seit
Urzeiten in allen Ländern. Die Gründe für das längere Leben sind
trockene Häuser, Forschung und Medizin.
Jedoch geht mir bei der ganzen
Raucherdiskussion jener Personenkreis ab, die dem Alkohol frönen.
Sind diese "Trinker" jene, die so gegen das Rauchen auftreten, um
von ihren eigentlichen Problemen abzulenken? Natürlich sind wir
keine Nation von Alkoholikern (oder doch?), aber die täglichen Medienberichte
machen uns klar, wie viele Tote jeden Tag im Straßenverkehr zu
beklagen sind, ausgelöst durch Alkohol.
Nicht gerade ein gutes Beispiel zeigen
Politiker und andere bekannte Persönlichkeiten, wenn sie im
Fernsehen und Zeitungen mit einem Glas Wein in der Hand zu sehen
sind. Es erweckt den Eindruck, dass Trinken zum guten Ton gehört.
Verstärkt wird dieser Eindruck bei Verkostungen, die im Fernsehen
gebracht werden, wo der Weinhauer zu seiner Alkoholsorte auch ein "Geschichterl"
weiß, wie die Trauben wachsen, gelesen, gepresst und anschließend
den süßen Traubensaft zu einer sauren Brühe werden lässt. Schade um
die Früchte.
Und die Jahre ziehen ins Land
und wir trinken immer noch ohne Verstand
denn eins, das wissen wir ganz genau, ohne Alk
da wäre der Alltag so grau
Korn, Bier, Schnaps und Wein, und wir hören
unsere Leber schrein
und wenn einmal der Abschied naht,
sagen alle, das hab ich schon geahnt.
|
|

Bild: "Kommasaufen"
Kronenzeitung, 15. Oktober 2006 |
Um den Traubensaft wissenschaftlich
verderben zu lassen, kann man ein
ingenieurwissenschaftliches
Studium auf der BOKU/Wien machen und ist nach Abschluss "Bakkalaureus
der technischen Wissenschaft". Das ein studierter Weinbauer
ein technischer Wissenschaftler ist, haut mich um. Ach ja,
mit 3 Semesterwochenstunden in Mathematik für Weinbau und 2
Semesterwochenstunden in Mess- und Regeltechnik für Weinbau, ist
man bereits ein technischer Wissenschaftler-
siehe Stundenplan. Es gibt natürlich
mehrere Gegenstände, die haben aber mit der Technik nichts zu tun.
Vermutlich versteht man dort unter Technik nichts elektronisches
oder mechanisches. Es gibt auch beim Geschlechtsverkehr, Techniken.
Ist eine Hure auch ein Techniker?
Wissen sie eigentlich, wenn sie einem
Autofahrer begegnen, ob er zuviel getrunken hat?
Wie
sieht es eigentlich mit der Verantwortung aus? Der Wirt schenkt ein
und der Gast trinkt. Der Wirt stellt sich sicher nicht die Frage,
ob die Fahrtüchtigkeit des Gastes noch vorhanden ist und der Gast
stellt sich diese Frage auch nicht immer. Das Alkohol
süchtig macht, ist nichts Neues, ist dann der Wirt ein "Dealer".
Dealer sind doch jene Menschen, die Suchtmittel verkaufen.
Siehe Unfallstatistik über Alkolenker vom Kuratorium für Verkehrssicherheit
Natürlich ist Wein ein Wirtschaftsfaktum
um dem Finanzminister Freude zu bereiten. Wenn man sich die
Auslandsstatistik über Tote und Schwerverletzte, verursacht durch
Alkohol ansieht, erkennt man, dass es im Ausland die gleichen
Probleme gibt. Gerechtigkeitshalber muss man aber erwähnen, dass
alkoholische Getränke nicht nur aus Wein bestehen.
Z.B. durch "Alcopops" sinkt die
Hemmschwelle bei Jugendlichen, Alkohol zu trinken. Die besondere
Gefahr bei den Alcopops liegt darin, dass man den Alkohol kaum
herausschmeckt und der tatsächliche Alkoholgehalt unterschätzt wird.
Zucker und süße Geschmacksstoffe überdecken den bitteren Geschmack
von Alkohol. Im Straßenverkehr können die beliebten Getränke in den
bunten Flaschen deshalb folgenschwere Wirkung haben", sagt die
Verkehrspsychologin des Clubs. Gerade weil sich die Alcopops bei den
Jugendlichen größter Beliebtheit erfreuen, befürchten Experten das
Schlimmste. Diese Getränke aus Schnaps und Limonade erleichtern den
Einstieg in einen frühen und regelmäßigen Alkoholkonsum.
|
Nur für starke Nerven!
Das Schicksal einer jungen
Frau und
deren Begegnung mit einem
betrunkenen Autofahrer.

|
|
 |

|
Kronenzeitung, 13. August 2007
 |
 |
gesamter Text: www.gotech.at |
Foto: www.netzeitung.de |
|
Azurblauer
Rauch - erfreut Herz und Bauch
Kommentierte Zigarettenverkostung, gratis Buffet
|
|
Dazu ist natürlich ein eigenes
Vokabular nötig, um sich von allen Nichttrinkern etwas abzuheben.
Wer vom Alkohol
zuviel erwischt, der macht einen "blumigen Abgang" zum Friedhof und
nimmt unter Umständen noch Unbeteiligte mit.
Zu erwähnen wären noch die Weinflaschen
mit besonders schönen Etiketten. Ehrlicher wäre es, wenn die
gleichen blöden Sprüche auf jeder Flasche zu finden sind, wie bei
den Zigaretten.
Alkohol ist ein
hervorragendes Lösungsmittel !
Er löst Familien, Ehen, Freundschaften, Bankkonten, Leber
und Gehirnzellen auf.
Ein Blick in die
Statistik zeigt, dass ein Alkolenker bei einem Unfall
durchschnittlich zwei andere Menschen mit ins Unglück reißt.
Alkoholunfälle sind also alles andere als Kavaliersdelikt – obwohl
sie von vielen Verkehrsteilnehmern leider immer noch auf die leichte
Schulter genommen werden. Die Zahl der bei Alkoholunfällen Getöteten
ist in den letzten Jahren zwar gesunken, die Unfälle selbst
stagnieren aber weiterhin auf einem viel zu hohen Niveau.
|
|
2004 ereigneten sich
gerade einmal sechs Alkoholunfälle weniger als 2003 (2004: 2.835;
2003: 2.841), die Zahl der Verletzten sank sogar nur um 0,1
Prozentpunkte von 4.020 im Jahr 2003 auf 4.017 im letzten Jahr. 67
Menschen mussten 2004 mit dem Leben bezahlen (2003: 84). Die
Dunkelziffer der durch Alkohol am Steuer Getöteten wird sogar auf
das dreifache geschätzt. Einsame Spitzenreiter unter den Alkolenkern
sind Jugendliche zwischen 18 und 24
Jahren. Über ein Viertel der 2.651 Alkolenker stammte 2004 aus
dieser Altersgruppe.
Studien zeigen die
Auswirkungen von Alkoholkonsum auf das Fahrverhalten: Bei 0,5
Promille Alkohol im Blut besteht bereits das doppelte Unfallrisiko
wie im nüchternen Zustand, bei 0,8 Promille gar das vierfache. Im
Bereich von 0,8 Promille steigt die Risikobereitschaft um etwa 80
Prozent, Reaktions- und Konzentrationsfehler treten zwei- bis
dreimal häufiger auf als im nüchternen Zustand, die Blickbewegungen
des Fahrers reduzieren sich um 30 Prozent. Der so genannte
Tunnelblick schränkt die periphere Wahrnehmung drastisch ein. Die
Konsequenz: Das Fahrzeug wird vom Fahrer unbewusst in Richtung
Fahrbahnmitte gesteuert – die Mehrzahl der Alkoholunfälle sind daher
Kollisionen mit dem Gegenverkehr.
Weitere Symptome
eines alkoholisierten Lenkers: verlangsamter Pupillenreflex und
dadurch längere Blendung durch die Scheinwerfer entgegenkommender
Fahrzeuge, gestörte Geschwindigkeitswahrnehmung,
Gleichgewichtsschwankungen – ein alkoholisierter Lenker fährt
deshalb in Schlangenlinien – und extreme Selbstüberschätzung: Man
fühlt sich durch die stimmungssteigernde Wirkung des Alkohols
leistungsfähiger als man tatsächlich ist. Besonders gefährlich sind
gemischte, oft süß wie Limonade schmeckende Getränke: Die Wirkung
von Punsch, Alkopops oder Cocktails wird zumeist unterschätzt.
Junge Autofahrer sind besonders anfällig für Verkehrsunfälle. Laut
dem ADAC verursachen die 18- bis 24-Jährigen jeden dritten Unfall,
der auf Alkoholeinfluss zurückzuführen ist.
Hier ein kleiner Überblick über das Thema
Alkohol zum munter
werden:
ALKOHOL
ZENTRAL NERVÖS DÄMPFENDE SUBSTANZ
Wenn wir den Begriff
Alkohol in der Umgangssprache verwenden, meinen wir eigentlich
Ethylalkohol (Ethanol) eine
psychotrope Substanz (oder psychoaktive Substanz), die das
Verhalten oder den Stimmungszustand durch Veränderung der
Hirnfunktionen beeinflusst. Gemessen an der Häufigkeit des
Gebrauchs steht Alkohol unter allen psychotropen
Substanzen
weltweit an zweiter Stelle (nach Coffein).
Die wichtigste pharmakologische Wirkung
des Alkohols ist ein zunehmende und reversible Dämpfung
zentralnervöser Funktionen. Die Atmung wird bei geringer
Dosis zwar zunächst stimuliert, bei weiterer Dosissteigerung
jedoch immer stärker gehemmt, bis schließlich bei sehr hohem
Blutalkoholgehalt eine Atemlähmung und damit der
Tod eintritt.
Alkohol wirkt auch antiepileptisch, wird aber für diesen
Zweck nicht klinisch angewendet. Umgekehrt geht der
Entzug
nach chronischem Alkoholkonsum mit einer längeren Fase der
Überregbarkeit einher, in der epileptische Anfälle auftreten
können. Unter der Wirkung auf Herz und Kreislauf ist
zunächst die Erweiterung der Blutgefäße in der Haut zu nennen,
die zu einem subjektiven Wärmegefühl, gleichzeitig aber zu
einer erhöhten Wärmeabgabe und damit zum Absinken der
Körpertemperatur führt.
Langzeitiger
Alkoholkonsum steht in Verbindung mit
Herzmuskelerkrankungen, die schließlich zu
Herzversagen führen können. Andererseits kann
der tägliche Konsum geringer Alkoholmengen (bis
zu 30 Gramm, und nicht nur in Form von Rotwein)
das Risiko koronarer |
Missbraucher und Alkoholkranke nach
Geschlecht
in
Zahlen und Prozent in Österreich
|
|
Alkoholkranke |
Missbraucher
(exkl. Alkoholkranke) |
Missbraucher und Alkoholkranke |
Frauen |
~ 90.000 (27%) |
~ 280.000 (39%) |
~ 370.000 (35%) |
Männer |
~ 245.000 (73%) |
~ 440.000 (61%) |
~ 685.000 (65%) |
Männer und Frauen |
~ 335.000 (100%) |
~ 720.000 (100%) |
~ 1.055.000 (100%) |
Die Zahlen der Tabelle basieren auf Ergebnissen
einer Repräsentativstudie (Uhl et al., 2004),
die unter Einbeziehung weiterer Überlegungen
und Zahlen zu den in der Tabelle angeführten
Prozentwerten von alkoholmissbrauchenden und
alkoholkranken Männern und Frauen in Österreich
führt. Für die Umrechnung auf absolute Zahlen
wurde die Bevölkerungszahl der ab 15-jährigen
österreichischen Bevölkerung herangezogen.
|
|
Herzkrankheiten
senken.
Dieser
schützende Effekt ist auf einen alkoholinduzierten Anstieg
des HDL (high density lipoprotein) im Blut und einer
gleichzeitigen Abnahme des LDL (low density protein)
zurückzuführen. Allerdings geht dieser kardioprotektive Effekt
mäßigen Alkoholskonsums bei Rauchern verloren.
Psychische Wirkungen: trinkt man nur eine
geringe Menge Alkohol, ist man in der Regel noch
weitgehend Herr seiner Sinne, wenngleich leichte
Koordinationsstörungen bereits auftreten. trinkt man
weiter, nehmen Einsicht,- Konzentrationsfähigkeit,- und
Erinnerungsvermögen fortlaufend ab und gehen schließlich ganz
verloren. Der Alkoholrausch und die damit verbundene
Enthemmung spielen eine erhebliche Rolle bei vielen
Gewaltverbrechen.
Deutschen Kriminalstatistiken zufolge ereignen
sich rund 30% aller Gewaltverbrechen unter Alkoholeinfluss,
bei bestimmten Delikten (Totschlag, Sexualmord) sogar 50%.
Jedes zweite Verkehrsopfer geht auf das Konto
alkoholbedingter Unfälle.
Abhängigkeit:
Bei chronischem
Alkoholkonsum entsteht eine physische Abhängigkeit.
Dabei kommt es bei
Entzug innerhalb von Stunden zu einer überschießenden
Erregbarkeit, die zu Krampfanfällen und sogar zum
Tod führen
kann. Es treten Zittern, Halluzinationen, psychomotorische
Erregung, Verwirrtheit und Desorientiertheit,
Schlafstörungen,... auf.
Nebenwirkungen und Toxizität: bei akutem
Missbrauch entsteht ein reversibles substanzbedingtes
psychosyndrom (hirnorganisches Muster psychischer
Störungen, die auftreten, wenn Neuronen, Nervenzellen, in
ihrer Aktivität reversibel gedämpft oder irreversibel zerstört
werden). Dieses Psychosyndrom manifestiert sich in Form einer
Bewusstseinstrübung mit Desorientiertheit, beeinträchtigte
Einsichts-und Urteilsfähigkeit, Amnesie (blackout) und
eingeschränkten intellektuellen Fähigkeiten. Der
Stimmungszustand wird mitunter labil, so dass geringfügige
Anlässe zu übersteigerten Gefühlsausbrüchen führen
können. Bei starkem Trinken kann es zu Wahnvor-stellungen
und Halluzinationen kommen.
Die schwerwiegendste physiologische Langzeitfolge des
übermäßigen Alkoholkonsums ist ein Leberschaden. Überdies kann
Alkohol bei Langzeitrinkern Nervenzellen
irreversibel zerstören, wodurch ein bleibendes
Psychosyndrom mit Demenzsymptomen
(Korsakowsyndrom) entsteht. Zudem kann der Verdauungstrakt
von den schädlichen Auswirkungen des Alkohols betroffen sein.
Pankreatits (Entzündung der Bauchspeicheldrüse),
chronische Gastritis (Magenschleimhautentzündung) und
Magengeschwüre treten häufig auf.
Um die Jahrhundertwende war der begriff Alkoholismus
noch nicht geprägt. Chronische Trunkenheit, wie der Zustand
damals bezeichnet wurde, galt allgemein als hoffnungsloses
Übel, dessen Opfer zu einem düsteren Ende in Gefängnissen,
Irrenanstalten oder auf dem Armenfriedhof verdammt waren.

|